Das DeMusica Vokalensemble im Detail
Das DeMusica Vokalensemble, 1986 von Laurent Gendre unter dem Namen "Chœur de Pique" gegründet, vereint derzeit etwa vierzig Sänger. Seit seiner Gründung konzentriert sich das Ensemble auf die Entdeckung des Repertoires von der Renaissance bis zum einundzwanzigsten Jahrhundert – klassisch, romantisch, sakral oder weltlich. Gemeinsam mit Marc Bochud, Dirigent von 2000 bis 2015, erweitert es sein Repertoire weiterhin um weitere Chorausdrucksformen: russische Musik und kirchliche Musik aus dem Osten (Borodin, Rachmaninow, Rimski-Korsakow, Strawinsky), Erzählungen, Fabeln und Legenden (Reichel, Schmitt, Gounod, Saint-Saëns). Es besuchte französischsprachige Komponisten und Musik rund um weibliche Gesichter (Poulenc, Duruflé, Pasquier, Grieg, Diestler) und schuf zum 20-jährigen Jubiläum Les femmes de Jérusalem, komponiert von Caroline Charrière nach einem Text von Marie-Claire Dewarrat.
Seit 11 Jahren verfolgt DeMusica sein musikalisches Abenteuer im gleichen Geist der Entdeckung und Qualität unter der Leitung seines Direktors Philippe Savoy und bietet reichhaltige, originelle und vielfältige Programme. Es sang Mozarts Krönungsmesse, Duruflés Requiem, Buxtehudes Membra Jesu Nostri und präsentierte zu seinem 30. Geburtstag ein Konzert zum Thema des Magnificat (vom siebzehnten Jahrhundert bis heute) mit einer Kreation von Gonzague Monney. Seine musikalischen Wanderungen führen es zu neuen Horizonten, manchmal sogar mit Kühnheit. So trat es 2019–2020 auf die Bühne französischsprachiger Theater für eine Wiederaufnahme des Stücks Croix du Sud von André Ducret und Emile Gardaz, das Gesang und Theater kombinierte. 2022 schloss es sich mit einem Jazztrio unter der Leitung des Gitarristen Claude Schneider und der Schauspielerin Céline Cesa zusammen, um im Rahmen der Schubertiades in Freiburg ein partizipatives Konzertprojekt Proximity-Nähe zu präsentieren. Es nahm 2024 an den Konzerten der Avant de Villars-sur-Glâne teil und mit einem Blechbläserensemble Dominique Gessenay-Rappos Missa Brevior, Werke aus dem englischen Repertoire, darunter John Rutters berühmtes Gloria, sowie Weihnachtslieder zu diesem Anlass interpretieren.
Das DeMusica Ensemble setzt sich dafür ein, populären Gesang aus dem Kanton Freiburg und unserem Land sowie Weltmusik zu fördern, ohne jemals die groß en Chorwerke zu vergessen, die a cappella mit Orchester- oder Instrumentalensembles aufgeführt werden. Das Repertoire dieser Werke umfasst die Requiems von L. Cherubini, G. Fauré, W.A. Mozart, Motetten der Renaissance (Gabrieli, Ferrabosco, Gesualdo, Marenzio, Vittoria, Palestrina), A. Bruckner und J.-S. Bach, die Kantaten BWV 12, 66 und 108sowie die Johannespassion von J.-S. Bach, Die Schöpfung, Nelsonmesse, die Salve Regina und das Te Deum von J. Haydn und W.A. Mozart, Psalm 115 und Lauda Sion von F. Mendelssohn, die Messe in Es-Durvon F. Schubert, Die Sieben Worte am Kreuz von C. Franck, Musikalische Exequien von H. Schütz, die Messe für Doppelchor von F. Martin, Vier Motetten zu gregorianischen Themen, von M. Duruflé, die Salve Regina von F. Poulenc. Außerhalb des Kantons Freiburg hat das DeMusica Vokalensemble in Compesières, Genf, Vevey, Nyon und sogar außerhalb unserer Grenzen, in Berlin, gespielt. Er hat an wichtigen Musikveranstaltungen teilgenommen und zahlreiche erste Preise bei verschiedenen Wettbewerben gewonnen (Charmey, Montreux, Riva del Garda/Italien, Wernigerode/Deutschland). Im Februar 2024 erhielt er den 4. Platz beim Chur Swiss Choir Wettbewerb in der Kategorie Elite.
Zur Feier des 40-jährigen Jubiläums der Gründung organisierte DeMusica 2025 eine Konzerttour durch alle Bezirke unseres Kantons, bei der jedes Mal ein Vokalensemble aus der Region einbezogen wurde und die die Erstellung von Originalwerken ermöglichte, die auf Texten/Gedichten einer Autorin aus der Region oder der Welt geschrieben wurden. Er wird diese musikalischen Festlichkeiten am 22. und 23. Mai 2026 mit dem Freiburger Kammerorchester abschließen. Emblematische Werke des Chorrepertoirs werden dort aufgeführt: Brahms' Schicksalslied, Puccinis Missa di gloria und Dvořáks Te Deum.